Meldung von unserem Kooperationspartner: Großer Andrang bei Brustkrebs-Infoveranstaltung Brustzentrum im Ludwigsfelder Krankenhaus präsentiert sich Betroffenen, Angehörigen und Interessenten

Tina Siegmund ist im Evangelischen Krankenhaus Ludwigsfelde-Teltow keine Unbekannte. Schon 2005 kam sie als Assistenzärztin nach Ludwigsfelde, 2010 wurde die Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe leitende Oberärztin. Seit Mai 2019 ist sie nun nach kurzer Abwesenheit wieder im Haus. Die aus Sachsen-Anhalt stammende Mutter von zwei Kindern leitet seitdem das Brustzentrum.

„Eine Brustkrebstherapie besteht nicht alleine aus einer Operation. Bei einer so komplexen Erkrankung braucht es einen mindestens ebenso komplexen Therapieplan“, eröffnete die Chefärztin die Netzwerkveranstaltung am Freitagnachmittag in einem völlig überfüllten Raum des Krankenhauses. Betroffene, Angehörige und Interessierte, auf die die Veranstaltung zielte, waren in so großer Zahl erschienen, dass sich zahlreiche Besucher noch auf dem Gang quetschten. Offensichtlich hatte Tina Siegmund mit ihrer Idee, eine solche Veranstaltung mit allen Partnern auszurichten, einen Nerv getroffen. „Wir wollten verdeutlichen, wie wichtig eine gute Vernetzung von Früherkennung und Therapie, Rehabilitation und Nachsorge, psychosozialer und psychoonkologischer Betreuung und Selbsthilfe ist, um betroffene Frauen und ihre Familien bestmöglich zu betreuen.“

Die professionelle Unterstützung im Haus selbst hat viele Namen und Köpfe. Von der Sozialberatung über Physiotherapie und Psychoonkologie bis hin zu Seelsorge, Gesprächsgruppen und Aromapflege ist alles direkt im Haus präsent. Für alles was darüber hinausgeht, kooperiert das Krankenhaus mit dem Sanitätshaus Wendorff, dem Zweithaarstudio und einer ganzen Reihe von Selbsthilfegruppen. Das fängt an mit den beiden Selbsthilfegruppen „Frauenselbsthilfe nach Krebs“ aus Teltow und „Brustkrebsoperierte Frauen“ aus dem Ludwigsfelder Waldhaus, deren Zielgruppe jeweils über die komplette Spannbreite der Bedürfnisse von Brustkrebspatienten reicht. Kreativgruppen wie die Patientenmalrunde oder die Herzkissengruppe fangen Patientinnen auf, die nach Beschäftigung suchen. Für die körperliche Beschäftigung kooperiert das Brustzentrum mit der Sportgruppe der ehemaligen Schwester Dagmar, die heute zertifizierte Trainerin für Nordic Walking ist, und einer Qi Gong und Yoga-Gruppe.

Seit 2000 besteht die Selbsthilfegruppe Brustkrebs im Ludwigsfelder Waldhaus. Uschi Heideck hat sie nach zwei eigenen Brust-OPs und einer weiteren Unterleibs-OP gegründet. „1999 war das, da fiel ich zunächst in ein tiefes Loch.“ Um anderen genau das zu ersparen, hat sie dann gemeinsam mit anderen betroffenen Frauen die Gruppe gegründet. Daneben organisiert Uschi Heideck oft Vorträge zu ganz verschiedenen Aspekten der Krankheitsfolgen. Hilfe zur Selbsthilfe, so wie es hier verstanden wird, soll letztlich den Blick auf die Sonnenseiten des Lebens lenken.

Tina Siegmund ist im Evangelischen Krankenhaus Ludwigsfelde-Teltow keine Unbekannte. Schon 2005 kam sie als Assistenzärztin nach Ludwigsfelde, 2010 wurde die Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe leitende Oberärztin. Seit Mai 2019 ist sie nun nach kurzer Abwesenheit wieder im Haus. Die aus Sachsen-Anhalt stammende Mutter von zwei Kindern leitet seitdem das Brustzentrum.

„Eine Brustkrebstherapie besteht nicht alleine aus einer Operation. Bei einer so komplexen Erkrankung braucht es einen mindestens ebenso komplexen Therapieplan“, eröffnete die Chefärztin die Netzwerkveranstaltung am Freitagnachmittag in einem völlig überfüllten Raum des Krankenhauses. Betroffene, Angehörige und Interessierte, auf die die Veranstaltung zielte, waren in so großer Zahl erschienen, dass sich zahlreiche Besucher noch auf dem Gang quetschten. Offensichtlich hatte Tina Siegmund mit ihrer Idee, eine solche Veranstaltung mit allen Partnern auszurichten, einen Nerv getroffen. „Wir wollten verdeutlichen, wie wichtig eine gute Vernetzung von Früherkennung und Therapie, Rehabilitation und Nachsorge, psychosozialer und psychoonkologischer Betreuung und Selbsthilfe ist, um betroffene Frauen und ihre Familien bestmöglich zu betreuen.“

Die professionelle Unterstützung im Haus selbst hat viele Namen und Köpfe. Von der Sozialberatung über Physiotherapie und Psychoonkologie bis hin zu Seelsorge, Gesprächsgruppen und Aromapflege ist alles direkt im Haus präsent. Für alles was darüber hinausgeht, kooperiert das Krankenhaus mit dem Sanitätshaus Wendorff, dem Zweithaarstudio und einer ganzen Reihe von Selbsthilfegruppen. Das fängt an mit den beiden Selbsthilfegruppen „Frauenselbsthilfe nach Krebs“ aus Teltow und „Brustkrebsoperierte Frauen“ aus dem Ludwigsfelder Waldhaus, deren Zielgruppe jeweils über die komplette Spannbreite der Bedürfnisse von Brustkrebspatienten reicht. Kreativgruppen wie die Patientenmalrunde oder die Herzkissengruppe fangen Patientinnen auf, die nach Beschäftigung suchen. Für die körperliche Beschäftigung kooperiert das Brustzentrum mit der Sportgruppe der ehemaligen Schwester Dagmar, die heute zertifizierte Trainerin für Nordic Walking ist, und einer Qi Gong und Yoga-Gruppe.

Seit 2000 besteht die Selbsthilfegruppe Brustkrebs im Ludwigsfelder Waldhaus. Uschi Heideck hat sie nach zwei eigenen Brust-OPs und einer weiteren Unterleibs-OP gegründet. „1999 war das, da fiel ich zunächst in ein tiefes Loch.“ Um anderen genau das zu ersparen, hat sie dann gemeinsam mit anderen betroffenen Frauen die Gruppe gegründet. Daneben organisiert Uschi Heideck oft Vorträge zu ganz verschiedenen Aspekten der Krankheitsfolgen. Hilfe zur Selbsthilfe, so wie es hier verstanden wird, soll letztlich den Blick auf die Sonnenseiten des Lebens lenken.

Autor: Udo Böhlefeld

aus MAZ 19.10.2019

Über die SHG "Brustoperierte Frauen" im LuKISS e.V. kann man sich unter "Selbsthilfegruppen" und zu den Terminen unter "Monatsplan" informieren.

 

Fotoserien zu der Meldung


Brustkrebs-Infoveranstaltung (19.10.2019)